Tagebuch 2010

Ostern 25.4. 2011: heute habe ich die Idee alles als heilig zu bezeichen, jetzt gehe ich dann an die heilige Gartenarbeit, das heilige Kaffeetrinken, das heilige Abwaschen, den heiligen Ptutzjob, den heiligen Sex, die heilige Büroarbeit, die heiligen Proben, usw. somit wid also alles heil, finde ich geil. Passt zur Auferstehung. Den tieferen Sinn begeift ihr bestimmt sofort: alles wird wertvoll, sinnspendend, frau kann sich aus Ihrem Gedankengefängnis lösen, ins Hier und jetzt gehen, und sich selbst als völlig wertvoll erleben, weil alles was Sie tut eh heilig ist..! Wenn sie dann spürt, daß irgendetwas nicht so heilig ist, kann sie es lassen oder ihre Motivation verändern, klingt easy nicht wahr? Diese Denke ist natürlich ganz und gar tantrisch, für mich die Essenz des Tantra.

22.4.2011: Ostermail

das Fest des Sterbens und der Auferstehung! Ist das nicht wunderbar!

Sterbe dein altes Selbst und gebäre das Neue, in aller Schönheit.

Und ich sage Euch: Es geschehen Zeichen und Wunder!

Frohe Ostertage, Ferien, Eier, Sinnlichkeit , hihi , und natürlich Osterhasen - Quantensprünge, Ursula

 

22.1.2011: nun kann man schon auf Arte die ganzen Filme anschauen! Ich bin noch nicht so lange aus Israel zurück, deshalb genoss ich sehr diese Bilder der Lebenswirklichkeiten und Stimmungen dort in Doku in ARte zu sehen, die haben das dort alles als Video abspielbar ist ja irre, aber einbetten geht dann doch nicht . Hier die Empfehlung "das Herz von Jenin", sehr guter Dokumentarfilm über Israel/ Palästinenser .

Aber nur 1 Woche lang! http://videos.arte.tv/de/videos/das_herz_von_jenin-3651732.html,

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Gaga Classes in Tel Aviv waren superb, und finden sich in Ulm als Bodyplay- Dance, meine Tochter Noga ist 17 im super Abistress in Jerusalem, und soll nun auch noch wissen ob sie 2 Jahre Armee macht, soziales Jahr oder nach Deutschland abhaut.Quantenheilung war nützlich, aber die Arbeit über Performance Künstler Ching Che war wissenschaftlich, universitär, kein Kind mehr, eine viel zu belastete junge Frau, der das Hirn gebraten wird. Nun ist sie bei der Luftwaffe eingeladen, nachdem der Geheimdienst sie doch nicht genommen hat. Inzwischen hat sie ethische Zweifel an der Armee...Status quo: sie wird hingehen, weil sie Israelin sein möchte, und weil sie keine schwerwiegenden Entscheidungen jetzt treffen will. Auf keinen Fall aber wird sie Pilotin, wird aber schon in den Kurs gehen, usw., weil dann kriegt man gute Stellen und die Pilots haben ein Schwimmbad und überhaupt eine gute Base. Alles schicker, Ihr seht, kompliziert. Im Internat gehen viele Schüler zum Psychologen oder nehmen Psychopharmaka, um das Pensum zu schaffen. (spezielles Intelligenten Gymi). Seelisch ist klar, sie braucht eigentlich nur Auszeit.....und zwar unter Freunden. Diese Frau hat schon so früh zwischen den Kulturen und Sprachen wandeln müssen, Philosophie und Kunst gemacht. Deshalb ist ein jetziger Wechsel nach Deutschland nicht anzuraten. Sytemfailure zu erwarten. Und das 13. Jahr in Deutschland sitzt ihr noch in den Knochen.

Sie findet die Armee eignet sich, um sich etwas zu langweilen, zu atmen, dem Land zu dienen, und etwas dazuzulernen. Wir Vater und ich versuchen sie aus ethischem Dilemma rauszuhalten, weil das einfach zu heftig ist. Frau dient dort 2 Jahre mit sozialem Jahr wären es dann 3!bei Männern 4. Lustig ist, dass die Israelis Kinder der Ärmeren (wir) so sehr fördern. Ich habe schon jetzt keine Antworten mehr auf die Fragen meiner Tochter. Ausserdem ist es echt gefährlich meine eigenen Ängste da rein zu bringen, z.B. dass sie auf immer in Israel sein wird.....heul.......nein so schlimm ist es gar nicht. Aber wie soll ich dann Omi spielen??

21.01.: Mit Claudia Widmaier und Jörg Eberwein im BBK ULM das erste Xchange in the City- Marlies Blume war phänomenal, alle Anderen Auch,wunderbar mit schönen Bildern und Filmen von Regio TV auf http://xchangeinthecity.blogspot.com/

Ich freue mich Euch aufs Stadthaus auf Uns und Euch am 19.2. mit Marlies Blumes Show on Heidi Klum, und meiner on Soap!

2010

Wie es dazu kam, dass Tanz mein Leben wurde??


Am Anfang auf jeden Fall dieses Verlangen im Körper Ausdruck zu finden, dann die Entdeckung: ich kann im Tanz alle Dinge des Lebens untersuchen, jede Idee, jeden Traum testen. Ich glaube, das hat mich am meisten fasziniert. Das Erleben in den Körper und in den Raum bringen und damit ganz frei zu gestalten ist etwas Wunderbares. Ich liebe es tief im Körper zu sein, zu schwitzen, Energie zu bewegen, Gedanken zu bewegen, und in dieser Sprache der Welt zu begegnen. Das ist etwas ganz Intuitives und Ursprüngliches, abgesehen von allen Techniken und ästhetischen Vorstellungen, die schnell genug zuschlagen und ihr Recht fordern! Ursula Ritter

Welt Tanz Tag Fr. 29. April 2011

welttanztag

mitmachen!

wir haben tausende Bilder und 2 Fernsehsender waren da in 2010, ein grandioser Tag!

2011 Auftakt am Münsterplatz um 16.00, das Stadthaus macht mit, wir dürfen den Saal benützen, wir konzentrieren dieses Jahr mehr auf den Münsterplatz und Hirschstraße eben später Nachmittag. Abend auf Münsterplatz grandios, Maren Roeske wird wieder einen Flah Mob und Bus organisieren machst Du mit??

Wir organisieren Flyer und Programm, schaut auf den danceulm.blogspot für aktuelle Neuigkeiten, oder Doku letztes Jahr http://danceulm.blogspot.com/

Wir laden alle Tanzschaffenden ein, etwas zu präsentieren an einem öffentlichen Ort, auch wenn Prinz William an diesem Tag heiratet !

Bisherige Projekte als Beispiel:2008
Dansarts fährt mit Ballettkindern in Tütü in Straßenbahn und macht paar plies … etwa 15.00 – 16.00 Uhr
Contact Imrovisation gegen 15.00 am Sophie Scholl Platz neue Mitte
Capoeira gegen 18.00 am Bahnhof

Tänzer in der Strassenbahnlinie 1 ab 18.00 ( Christian Hageleidt, Sus Palm)
Feuertanz ab 20.30 am Münsterplatz

 

 

Barbara With channelt Einstein am 16. April 2009 in Ulm!

Die amerikanische Musikerin und Channel Medium Barbara With besuchte Ulm, und wir haben Sie und ihre Organisatorin Maria Kempe hier beherbergt. Das war einsame Spitzenklasse. Soviel persönlichen Einstein hätte ich mir nicht träumen lassen. Meine Lichter sind an allen Enden aufgegangen.

Die Transkription des Channels seht ihr auf der Schaman's News Seite.

 


Galatea 17. Juli 2008: ich habe also seit April nix geschrieben. das ist ja voll krass.es fehlt in keinster weise an stoff. Vor allem die Küche liefert Romanstoff in voller Dichte, dichter gehts gar nicht. Nur beide Hände sind jetzt verletzt und bandagiert.

mein solo lief 2 mal und entwickelt sich. über die tanzarbeit schreibe ich kaum, die mache ich eben, das sind die stunden im studio mit allem was mein leben hergibt.

Jacobsweg läuft auch prima.exzessiv, rein gehen ins Eingemachte, tolle Frauen dabei, Geld fast nix, obwohl wir uns alle nochmals ins Zeug gelegt haben ....Jesus fucking Christ............wie ging das noch mal mit " the secret".....arbeiten und proben, es ist eigentlich alles zu viel, das BWK als Ernährer ist fast nicht mehr haltbar.

Aber jetzt das Knallbonbon: Ausstellung Fischang 4. - 13. Juli, da habe ich so richtig aus meinem Nähkästchen geplaudert, Die Arbeiten waren quasi schon fertig an meiner Küchenwand, die Dildos aus meiner Privaten Sammlung, das Gewehr:auch schon lange Performance erprobt. Hier die Bilder:!!!!!!!!! Sie leuchten so schön,

gelb und Lila, das ist die neue Ära mit Claudia Widmaier und unseren Ausflügen in die Freiheit .........bis sie ganz da ist,

ja in jeder Minute des Lebens!

Sie sehen die Künstlerin selbst an ihrer Spielwiese.

claudia widmaier - bellart

Münster aktuell, Westansicht vom Künstlerhaus aus

Rainer Schlecker hält eine seiner super-Reden! Home of the brave...........

Carmen Schroll

Veronica Frauendiest ( Chellistin und mehr)und

Lore Kindermann ( Kunstpädagogin)

 

Galatea 17. April:

ich bin bestimmt die 1. Arbeiterin in irgendeiner Bundeswehrküche,jemals in der Geschichte der Menschheit,die begeistert und stundenlang John Cage hört.

An seinen Lithany for the Whale erfahre ich alle Prizipien, die für mich in der Arbeit wichtig sind.

Mein offizielles Gesuch für einen Kurzfilm oder Photos im BWK abgelehnt.

Das ist gut, es wäre viel Arbeit gewesen. Ich darf aber Noga das alles zeigen und Claudia kommt mit. Jetzt werde ich das Jahr in Worten dokumentieren.

Die Proben an beiden Stücken laufen sehr gut. Eva ein Inspiration.

Time is valuable. Es gibt eben zu wenig Zeit.

Ich höre auch meine Schwelgemusik und spiele einfache Lieder. Ausserdem muss ich immer noch viel am Boden liegen und atmen, oder wie auch immer frau das sonst nennen möchte, was ich dort tue.

Die Aussenwelt der Innenwelt der Aussenwelt.

Mein Therapeut kann mir nicht mehr folgen. Er hängt hinterher.

Noga kommt. Meine Geliebte. Schnuckelmaus, mein geniales Kind, mein Teenager.Ich kann nicht in die Zukunft planen. Das Jetzt ist so einnehmend.

Jeden Tag. Der 1. Mai scheint ewig weit weg.

Ich schreibe viel und tanze relativ viel. Die Musik kommt zu kurz.

Wegen der ewigen Innenwelten. Die Prozesse dort benötigen Zeit und Ruhe.

Ich wasche Wäsche, kaufe ein, telephoniere, gehe zum Arzt, Garten, Haus, ich lebe allein.Ich weiss nicht, wie das Anders gehen könnte.

Ich habe wunderbare Freunde und ich liebe es, in Ulm zu sein. Ausserdem liebe ich Männer.

Das entdecke ich gerade neu. Ein Abenteuer, bisher nur mit mir, Typisch. Befreite männliche Energie, wo gibts die, sagts mir schnell, wenn ihr es wisst!!!!!!!!!!!

Ich überlege, wie meine Texte in ein Buch kommen können.

In meiner Wohnung sind immer Rosen von unglaublichen Rotschattierungen. Und Kerzen.

Ich ertrage nichts anderes. Die Akkustation immer noch gut.

Die Lohnarbeit, Arbeit für Geldstruktur erlöst mich manchmal, es ist so einfach unfrei.

Freiheit ist ja soo anstrengend manchmal.

Ich vertraue ihr mehr und mehr. Geld ist wie Gummibärchen, es ist soviel da wie man braucht.

Für alles ist gesorgt . Ja so ist das, in einem erwachten Leben. In deinem und in meinem Leben.

Ich kann nur immer wieder sagen, es ist so.

Gummibärchen, Sex, Liebe, Ideen, Kunst, es ist alles da in Fülle.

In diesem Erkennen wird selbst der letzte Mangel hochgewürgt, blossgelegt. Das schmerzt.

Ich hatte eine Woche Tiefgang damit, Ergründen, Anschauen, bis ichs kapiert habe:

Auf diesem Weg kommen alle Geister und Gespenster aus dem Schrank!!!!Natürlich.

Ich hatte einen fünfachen Brotbelag davon, sozusagen einen supersuper Mac.

Der Tiger war ja nur der milde Anfang. Ja dies ist mein Jakobsweg, kommt genau richtig.

Wie Alles, sobald ich erkenne, dass die Welt nur mein Spiegel ist.

Die buddhistische Lehre bekommt einen neuen Sinn. Ich habe gar kein Bedürfnis mehr ihr zu folgen, nach Jahren. Will in kein Retreat , kein Sommercamp. Was ist denn das???

Neu. Die Tore der Energie sind offen. Eines ist gleich in Stuttgart. Tibet hat auch Tore.

Meine geliebter Lehrer Chime Rinproche, das Juwel, hält sie z.B offen. Lange war er mein Christus.

Jetzt sind alle mein Christus. Ich einbezogen. Mei, das ist echt ein Hammer.

Wie bin ich nur da gelandet??????

Aber das hat eine lange Geschichte, ja eine sehr lange. Wie gehe ich mit diesem Abschied um?Es beruhigt mich, dass Davis Bowie Chime Schüler ist ohne je da zu sein, oder auch meine Tochter Noga, oder diverse Beuys Schüler.

Claudia formt Brüste, die Arbeiterinnen sind wahre Marien, die Aikidomänner Götter, die Kinder sowiso,

ich sehe nur GöttInnen um mich. Warum soll ich tibetische Mantren rezitieren??

Alons nous au jardin - sagte dann welcher Philosoph, als ihm das Denken zu blöd wurde?

Galatea 29.3.

Nach BWK total oberfertig wie üblich. Ich hab die Schnauze voll. Warum muss ich jetzt unbedingt wieder Opfer spielen?? Komme nicht an meine Energie.

50 Min zum Dalai Lama Mantra gereist. Trauer, Chime. Hauptsächlich mit Seraphis Bey und der Magierin unterwegs, Erzengel Michael auch. Danke

Mit großen Lila Feuern und Schwertern alle Hindernisse Verbrannt, Leute die von meiner Energie zehren abgeschnitten. Große Wutenergie. Da hats gefetzt. Nix bleibt übrig, den Tiger besucht – Tiger out of the Box geboren. In der Badewanne.

Angefangen den Diamantraum einzurichten. Das ist die Zukunft!!!!!!!! Danke Danke Saint Germain.

das Regenbogenlicht geatmet, den 1. Score für die Proben zum Jakobsweg aufgeschrieben , ich arbeite mit dem Tiger und anderen Zuständen, sehr gut.

 

galatea 1. März 2008:

6 wochen Bundeswehrkrankenhaus Küchenhilfe. Ein Initiationsprozess. Alice im Wonderland.In den ersten Wochen nach 8 Std Arbeit immer in meine schamanische Akkustation für 2 Stunden.

Das war obergeil - totale Neuverdrahtung mit Hilfe der Kristallwelt.

Dann eine neue Radikalität: alles Unnötige fliegt raus. So als würde diese Arbeit die Essenz nach aussen bringen. Auf jeden Fall ganz viel NEIN! Heute Rilke hören und ins Aikido. Proben und mehr Training und Schreiben. Ausgehen und Texten mit Kallbonbon Schöpferin Claudia.No mind, no plan, no worry, keine Mühe, nichts hinbiegen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

BWK:

Wer ist das, was hat die hier zu suchen, wo ist ihr Mann ihre Kinder? Mein Versteckspiel, meine Tarnkappe, um zu überleben dort.............

Mein Geheimnis ist ganz einfach: Ich verlange nicht nach dem, nach was Ihr verlangt! Das ist eigentlich schon Alles.

Eine schicke Frau, den tollen Hecht als Mann, die Kinder, das Häuschen, die Sicherheit, das Sofa , den TV und so weiter. All dies habe ich ja nicht, die gesamten Statussymbole fehlen. nix niente nada.

Von null lässt sich so schlecht fallen, und ist der Ruf schon ruiniert, lebt sich gänzlich ungeniert!

Ich habe nur meine Liebe zur Arbeit,

meine Liebe zum Tanz, meine Liebe zur Musik,

meine Liebe zu meiner Kraft, meine Liebe zum Spiel,

meine Liebe überhaupt …………………………….und mich.

Und dieses Liebeskraftwerk arbeitet Tag und Nacht.

Oft hatte ich Angst oder konnte mir nicht vorstellen das bei Euch auszuhalten. Ja es geht um Durchhalten und Aushalten. Ich meine: allein mein Gesicht dort hinzutragen reicht schon aus als vollkommene Zumutung. Weiter braucht man das gar nicht zu diskutieren. Dieser unverhohlene Sadismus, die Rollenverteilung der Männer und Frauen, der Knechte und Mägde, der gesamte Grossküchenwahnsinn. meine Güte, also Extremer geht’s wirklich nicht. Für mich ist das das absolute Extrem. Das darf kann will soll ich nun erleben.

Wunderbar. So sei es. So ist es. Die ersten Wochen sind um. Ich bin täglich in eine Art Akkustation gegangen für ca. 2 Std. um herauszufinden, für was diese Übung gut ist, und was ich dabei zu lernen habe. Ich wollte Hierarchie, Regeln, Abhängigkeit, ich wollte auch mal dabei sein beim grossen Spiel, mitmachen.

Dann kamen Anfeindungen verschiedener Art, natürlich. Das gehört zu diesem Spiel. Auf der Ebene der Form. Was ist Form?

An einem Morgen am Morgenband, als es noch dunkler war und dieser wunderbare Sonnenaufgang hereinstrahlt, wie es herrlicher nicht sein könnte, meditiere ich den Satz:

Selbst Solomon in all seiner Pracht war nicht herrlicher gekleidet als Ihr (die Lilien auf dem Felde) steht irgendwo in der Bibel, neues Testament versteht sich.

Ich bin Eine von Euch, denn auch ich lebe auf der Erde, auch ich möchte nicht Hunger leiden oder frieren, auch ich möchte Anerkennung und Liebe erfahren, auch ich möchte Geld verdienen. Klar. Auf der Ebene sind wir Alle gleich. Auf der Ebene bin ich mit Euch.

Schwierig ist Worte zu finden in den Unterhaltungen der Frauen oder überhaupt. Fast nichts aus meiner Welt lässt sich berichten. Ich bin dort mit meinen Begleitern und Schützern, mit Engeln und Tieren, mit Lammfellen und Kristallen, in Studios, auf Eröffnungen, an der Uni. Der Spagat ist riesig, und ich schaffe ihn kaum. Ich unterrichte, mache Projekte usw.

Davon lässt sich nicht berichten, und wenn Herr Zieselsberger fragt, ob ich ihm das Tanzen beibringe, da müssten wir erst Walter Jens , Martin Heidegger, Rudolf Steiner, Tacitus und die Philosophie der Freiheit und ein paar andere Sachen diskutieren. Die gesamte gottverfluchte Kunst der Moderne und Ähnliches.

AND WHO ARE YOU?

galatea 28.1 2008: Seit September beschäftige ich mich mit dem Loslassen des Unterrichtens. Erlaube Leere, dass nix läuft...............das ist gut gewesen, sehr gut. Ich habe hinterfragt, wie ich dann aktiv werden kann, oder was mich einfach interessiert.

Was macht denn ein Lehrer ohne Schüler?  Was macht eine Tänzerin ohne Bühne?( seitdem purzeln die Angebote im Tanz herein, und ich komme fast nicht dazu mein Solo zu arbeiten)

Ganz manchmal schaffe ich es sogar quasi nix zu tun (wie geht das?) und dabei absolut keinen Mangel zu empfinden! (sehr fortgeschrittene Übung) Sage und Schreibe, ich habe Einiges gefunden, was sich tun lässt! Zunächst handelt es sich darum, mein Können oder meine Lust und Interesse zu mir zu nehmen, und es frei agieren zu lassen, das trainiere ich gerade. Dabei hilft mir lustigerweise die deutsche Bundeswehr in Form eines Arbeitgebers als Küchenhilfe. (die wege des schiksals sind unvorhersehbar und überraschend). (geheimnisvoll sind die Wege Gottes.......ect, ect)

Von 4 kamen 3 schon mal ziemlich zu spät..........ich blieb ganz cool, dachte mir, dann machen wir eben nur heute was, und sehen was das Interesse ist... inzwischen fühle ich doch, dass meine Erfahrung mit vielen Kurssituationen (und vielen Unmöglichkeiten) meinen Umgang damit gestärkt hat. Ich kann recht souverän sein und bleibe dabei beim Spielerischen, was mein Element ist (wenn ich das nicht behalte und furchtbar ernst werde, läuft bestimmt was falsch!) Also habe ich inzwischen eine Mischung von Ernst, Struktur und Wissensvermittlung  mit meiner Vorliebe für Spielen und Leichtigkeit, für das Magische und Unvorhersehbare, und darin die  Flexibilität eine Kertwendung zu machen und es doch nochmals ganz Anders zu versuchen!

Und dann passieren da Sachen! Da muss ich gar nichts mehr tun, nur noch staunend beobachten, was sich entfaltet. (und sehr präsent sein!) Dasselbe geschieht bei TNs , und spätestens dann weisst Du, dass hier Kreativität und Erleben und Lernen geschieht.

Ja, so genau wünsche ich mir Schule ! Oder Lehren. Ich bin ja gar nicht so eine Lehrerin, ich bin Magierin, die Material und Realität formt, in der Kunst, im Leben, und im Lehren. Aber wenn ich unterrichte, spüre ich meine Hingabe an das Material, meine Aufmerksamkeit für alle Anwesenden, und mein tiefes Interesse es zum Besten zu tun. Das bedeutet, dass ich eine Chance habe zu fokussieren und meine Kräfte zu kanalisieren. Ich liebe das über alles.! Klar, ich habe dort meine Bühne. Ich darf zaubern. Was gibt es Schöneres? Volltreffer, Bingo, ein hervorragender Kurs.!!!!!!!!!!!!!!!!!

Die Teilnehmer haben sich gut ergänzt, und sind alle voll ins Material eingestiegen. Alle empfanden, dass sie dieses Material als wertvolles konkretes Werkzeug, das sie in ihrem Beruf und Tanz  einsetzen können.  Dies zu vermitteln ist mein Anliegen, und es hat wunderbar funktioniert. - ist natürlich genial für den Kursleiter! Es war eine Freude zu unterrichten. Das Unterrichten wird kommen, wenn es richtig ist, wenn es passt. Vielleicht braucht es einen Reinigungsprozess, ein Loslassen, ein Finden, was denn nun wirklich meine Stärke ist. Vielleicht brauchen der Markt und die Menschen grade etwas Anderes. o.k. with me! no resistance.

galatea 8.Juni 2007: die Notation für Gitarre ist so kompliziert, wie eine Geheimschrift zu entschlüsseln. Noga weiß dann die Griffe oder Akkorde und die Zupfweise, das heisst es wird ein körperliches Erinnern, und die komlpexen Klänge und Rhythmen eines Liedes erklingen (Blackbird) wobei im Kopf auf Notenlinien nicht mehr nachvollziebar ist , wie das geht.... bei Flöte - eine Melodielinie einfacher. Auch ich spiele so aus dem Handerinnern die Gitarre, wenn ich es in Notation lesen müsste wäre ich unfähig!!Ich gehe schwimmen und begleite endlos Nogas Hausaufgaben, jeden Tag stundenlang holt sie nach, was sie während der Schule nicht macht. Es sind sogenannt Ferien. Gestern ging das wieder bis 12 Uhr nachts, da ich wütend war weil sie um 10.00 Uhr fernsehen wollte, hat sie dann um 24.30 noch Gitarre gespielt dann hat sie mit mir einen japanischen Film bis zum Abwinken angeschaut. Das Problem ist, dass ich kaum zur Erarbeitung meiner Sachen komme. Es ist NOGA NOGA NOGA.Sie bleibt nur bis August. Intarpsychisch hat sie viel zu bewältigen, und ich muss einfach da sein, sogar ihr den Lebensmut einhauchen, ihr die Welt erklären, für sie schamanisch reisen, ihre Kraftmesser für Physik bauen, die endlosen Internetrecherchen für imaginäre Reisen nach New York ( das machen die alles in Klasse 8 dieses Gymnasiums, das ich oft dafür hasse),sie mit Sahnetörtchen besänftigen, zur Nachhilfe fahren,ja ja. galatea 7. Juni 2007: 1 jahr Noga, 1 Jahr neues Haus, 1 Jahr Teezerramonie und Kinderunterricht, 1 Jahr keine Einträge mehr ins Tagebuch. Garten und Haus Arbeit, das notwendigste für den Beruf, oft nur erschöpft, am Anfang große Sorge weil Noga in neuer Schule nix kapiert, das Deutsch unfassbar schwer, Ärtze, Krankheiten, Nasenbruch, Israelaufenthalte, mein Gott. Beschattet, erobert, eingenommen von einer 13 jährigen. Das wird sich jetzt ändern. Stückchenweise erobere ich mir Territorium. Immer noch viel Wut, wie wenig ich tun kann. Tägliche Meridian- Zen-Arbeit ( der Barfussdoktor ) hilft. Von Isolde einen Photoband von Annie Leibovitz bekommen, der ist umwerfend: ihr Leben mit Susan Sonntag, ihre Familie, der Tod Susans und ihres Vaters ihre offizielle Starphotography, ich werde in einen Raum der Kunst versetzt, den ich am meisten liebe und kenne aus Studienzeiten . Es ist ein mächtiges Werk voller Mut und zeigt das Bild einer Frau in voller Potenz. Es ist unglaublich, ich komme mir daneben vor wie ein Söflinger Würmchen! galatea 5. Juni 2007:
galatea 19. Juni 2006 Liebe Emu, 
nein mitten in der Woche auf einen Berg, das geht ganz und gar nicht.Donnerstag bin ich ab 5.00 bei Thomas` Vermieter und mache den Mietvertrag.Am Mittwoch abends Luxus Probe.Viele blödsinnigen Job Termine.
Ansonsten renne ich mit Harz 4 rum, und versuche die Tage ohne Geldausgaben zu verbringen,
auch eine interessante Übung. Klaus hat mit gleich einen Drucker gebracht, vielen Dank.
Die Produktionsmittel !!!
Nur Briefmarken, Copiekosten, Benzin für Unterrichte ....muss ich leihen.
Mein Hirn aus dem Kernspin der Spitzerforschung  sieht ganz lustig aus, mit dem Müller Gutschein dafür habe ich Spülmittel und Kaffee gekauft...was machen wir für Christines Geburtstag, wenn keiner auf den Berg geht??
Meine Naturübung ist zur Zeit die Iller, sehr gut. Bäume Steine Wasser, Spiel. Kost nix. Denk nix. Körper und Elemente. Wahrnehmung. Lese gerade so alte Sachen wie Adalbert Stifter und Mörike, Heine... gehts auch noch??
Draußen tobt der Fussball um mich. und die Hitze!! Dieses Schwarz rot gold schon herrausfordernd schwierig.
In der eigenen Mitte bleiben, wenn überall die Fetzen fliegen, was bleibt noch, was hat Substanz??
vielleicht ganz ruhig werden, wenn außen alles ganz schnell und super caotisch und bedrohlich ist?? wie war das mit Dieters Subsistenzwirtschaft?? beste Grüße Ursula
Antwort: Liebe Ursula, 
das mit der Subsistenzwirtschaft funktioniert genauso wie du gesagt hast -
vor allem möglichst wenig Geld in den äußeren Wirtschaftskreis. Am besten ist,
wir geben uns selbst das bißchen Geld, das da ist. 
Da gibt es im mexikanischen Umfeld einen Landstrich, in dem die Frauen das Sagen
haben. Sie kümmern sich vor allem ums Essen und Feiern und wohl auch um die
Kinder. Dieser Landstrich ist vollkommen unabhängig von äußeren Krisen. Sie haben
immer zu essen. Die Männer machen Hilfsdienste. Mir täte das nicht gefallen. Die Wirtschaftsform aber schon. Vielleicht will ja Christine auch nicht auf einen Berg und wir gehen alle zum Baden in die Iller. 
Sei gegrüßt am Dienstag während Deutschland um die Ehre auf dem Fußballfeld kämpft. Ich höre gerade, dass morgen am Mittwoch den ganzen Tag lang sich diverse arrivierte Komponisten im Carl Orff Auditorium vorstellen, um die Stelle vom Komponisten Acker zu bekommen. Da kommt die creme-a-la creme aus Deutschlang. Vielleicht muß ich hingehen. Dann kann ich erst am Abend kommen. Dieter.
Antwort: Ja die fußballfans erzeugen Wellen von Lärm, nehme heute abend mal auf...tsetse das persönliche Dein.bin ziemlich mit den Luxusäffchen beschäftigt,mit dem Tanz an Schulen, mit Nicht Geld.würde gerne mit professsioneller Arbeit und Freunden beschäftigt sein, und Sex.in Alle dem, die Übung die Schöpfung zu lieben und das eigene Leben no matter what.wie kann ein leben nur so dumm laufen wie Meines.hast Du dafür eine Erklärung?das sind rein rethorische Fragen.es ist soo schwülschwul,mein liebster Marmeladenkoch und Meister Deine Ursula
galatea 17.juni 2006 Dieter schreibt:
Vorschlag für das nächste Treffen: 1. Wanderung aufs Nebelhorn am Mi21jun06 - 9 Uhr Oberstdorf / Bahnhof
(Frühlingsanfang / Christines Geburtstag etc.  -  Ort und Zeit ist noch in Diskussion -bitte zusammen telefonieren. Es gibt wohl noch ein genaueres e-Mail.)
galatea Fr 09. Juni 2006 Museum für bildende Kunst im Landkreis Neu-Ulm / OberfahlheimMusik für Räume zur AusstellungVesna Kovacic
Geometrie der Seele
  PROGRAMM 1. Dieter TrüstedtRelief
Isolde Werner, Stimme
Dieter Trüstedt, Chaos-Klavier
Ursula Ritter :  Körperpilaster
EMU-Ensemble
war sehr schön und tief mit Vesna zu arbeiten. Wo sind eigentlich die Bilder? http://www.luise37.de/2006/relief/
galatea Do25.mai: Christi Himmelfahrt. Wir waren den ganzen Tag zusammen in Austellung, im Hotel Krone für Kronenforschung, mit vielen Lautsprechern und Künstlern in Unihallen beim Proben, bei Klaus, bei Christinefrühstücken und teller/ Ess- Performance machen, Videos schauen, kochen und Essen, Massagen, Musik machen und endlos viel fun haben.Dabei haben wir gleich weitere Performances angedacht...und jetzige durchgeplant, und an den computern gearbeitet.Ich habe viel Luxus- und Bewegungsforschung betrieben, und eine Performance im Oberfahlheimer Museum auch für mich fest gemacht. Bei Vesna Kovacic, 9. Juni Oberfahlheim, siehe performance / emu.
das Ufo in der Uni Ulm: Christine, Klaus, Thomas,Isolde,Ursula Vesna, Dieter Hotel Krone in Oberfahlheim,LKr. Neu Ulm neben dem erstaunlichen Museum.
Ein 14 stundenlanges Flow - Erlebnis ( der letzte Schrei in derzeitiger Lern- und Gehirnforschung).
Zustandegebracht von der experimentellen Musik Ulm, sieh da!  Wie gut, dass es Künstler gibt.Dieses Futter wird mich über den morgigen Markttag bringen. Meine Energie fängt sich wieder etwas ein, war am Montag in den Warteschlangen der Harz 4 Empfänger - mein Gang nach Canossa. himmelfahrtsgrüße einer Ausgelutschten, vom System der Unwirtschaft Erschöpften.
Galatea 1. Mai war in Achberg zum Seminar Grundeinkommen. Ein unglaubliches Event. Ein Dresdner Philosoph, Ronald Blaschke, hat dasGrundeinkommen ganz materialistisch hergeleitet, während die Antroposophen mit ihrem geistigen Überbau operieren, und oft denken die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, aber doch immerhin sehr mit dem Seelenheil beschäftigt... Viel Information. Am Abend 30. April hat dann Johannes Stüttgen, mein Denkpabst, wieder das ganze Ding umgestülpt, und eine Synthese all meiner Fragen kanalisiert und sozusagen als Element 3, veile beantwortet. Am 1. Mai morgens hatte ich meine Großmutter fast sterbend in den Armen. Das war ein Schock, diesen Todeskampf zu begleiten, mit allen ungelösten Fragen.Gott sei Dank sind polnische Pflegekräfte da, wir beten und rennen und zünden Kerzen an, der Tod steht in der Tür, meine Oma hat Angst, wir haben Angst, wo ist das Gebetsbuch, welche Gebet helfen....ein Notarzt nach 1/2 Stunde. Auch er sehr vernünftig und eine große Hilfe. Das ganze Ding kann nur aus dem Reichtum und der Sorge meiner Eltern laufen. Das Grundeinkommen muß her, es wird einem ja schlecht und schwindelig, wenn man an die deutsche Unwirtschaft denkt. Dieses ganze Dilemma wurde nochmals auf tieferer Ebene deutlich. Beim Tangotanz in den Mai bekam ich einen Tänzer ab, mit dem es viel Spaß machte.1 Nacht im eiskalten Auto genächtigt. Im Wald mit den Bäumen gesprochen. Klarheit über meine Art des Kunstschaffens und der Absoluten Unanwendbarkeit von Kunst. Bräuchte noch tiefere Gespräche mit Ronald Blaschke. Er ist immens klar, und vollkommen anders gestrickt als ich. Meine Traktate zur Kunst sollte ich festhalten. Sie stimmen. Die Uneingebundenheit ins normale Leben.... kommt schmerzlich ins Bewußtsein. Alle haben ihre Family nur ich nicht...Fühle mich Höderlin im Turm verbunden. Kann gut verstehen was er da so durchzog. Inniglichkeit mit Männern, das habe ich ganz schön durchgezogen im Seminar. Eine komische Stellung....das Umarmende kam viel vor. Eine Mischung aus Aphrodite und Artemis. Dort fühle ich mich einigermaßen sicher. Das Denken muß dann warten. In Ulm die Stadt ganz ruhig. Ich bin alleine und habe keine Lust mehr dazu. Meine Strategien des Überlebens funktionieren nicht mehr, sind genauso überholt wie das Wirtschaftssystem. Da gibt es auch einen Zusammenhang. Insgesamt habe ich auf die Ratrace einfach keine Lust mehr. Was eine Zeit, was ein Mai mit Frost morgens. Wie zerbrechlich wir Alle sind. Morgen wieder Coop F.Luxus Probe. Natürlich alles unentgeldlich. Übrigens laufen die Ulmer Modell - Bestrebungen über Helmut Pelzer, alles am Internet zu finden! Pelzer bleibt beim alten Arbeits- und Steuerbegriff, und erleichtert nur die Bedingungen einer Grundsicherung, während Götz Werner und andere Vorreiter viel weiter gehen. Galatea 26.3.06 Ich habe gestern auf dem Weg nach München nur geheult, ( und versucht Auto zu fahren mit Verkehrssicherheit) weil ich wußte, was ich aus der Probe wollte, aber keinen Weg sah dies in der Kürze der Zeit und anderen Widrigkeiten zu erreichen.
Aus diesem Aufgewühltsein, dieser Hilflosigkeit, dieser ohnmächtigen Wut, kam eine ganz besondere Konzentration.weil TeaZerramonie  mein Baby ist, weil es da keinen Austieg gibt, weil das meine Arbeit ist, da hängt meine ganze Seele drin, und ich weiß genau was ich suche oder finden will. Darin bin ich absolut frei. Niemand macht diese Arbeit, nur ich.Niemand, der das nicht selbst einmal gemacht hat, kann wissen oder empfinden, was das bedeutet.Die sogenannten Nicht- Künstler haben meist die Annahme, wir wären halt kreativ und frei, während sie in ihren Jobs festhängen. Das stimmt schon, aber was die nicht wissen, ist dass sie sich der Gefahr und der Unausweichlichkeit des eigenen Weges nie ausgestezt haben: haben die in irgendwelchen Scheißjobs gearbeitet, nur um das Geld zu haben für eine Probe in einer Baustelle, wo Du erst noch putzen mußt, 250km weit fahren mußt, Tänzer hast, die ihre eigenen Krisen haben und so weiter.Haben die 10 Jahre lang studiert, sind in der Welt rumgefahren, waren auf allen möglichen und unmöglichen Bühnen des Lebens, haben gesucht und geforscht, was wie wo das ist mit dem Tanz und dem Theater, mit Form und Inhalt, mit Manifestem und Nichtmanifestem, stehen die jeden morgen vor der vollkommen freien entscheidung, was tue ich heute, um mein leben zu gestalten und meine miete zu bezahlen?NEIIN, die sagen: ja das ist schön, aber wo bist du angestellt, wie kannst du geld verdienen. Gerade heute wollen die das immer wissen.das ist quasi der 2. Satz. ( den ich inzwischen gut zu kontern weiß )Wenn Du dann unerfolgreich und klein und am Anfang bist, kannst Du dem Nichts entgegensetzen.( damals war ich auf Punk-Modus, und habe mich sowiso null darum gekümmert, wie ich einmal Geld verdienen soll) Durch irgendein Glück bin ich da durch gekommen. Inzwischen bin ich groß genug und kann mich schützen.Meine Juwelen, mein Himmel auf Erden, sind die Früchte meiner Arbeit: ein Kurs, der gut läuft, wo alle voll rein gehen in ihren Prozess, Kinder so unterrichten, dass sich ihnen eine Welt auftut, das sie stark und kreativ werden, dass sie lernen zu lernen,Selbstbewußtsein bekommen, dieses Leuchten in ihren Augen, in meinen Stücken, wenn ich das treffe, was ich haben möchte, in meinen Prozessen drin sein, meine Art herauszufinden, immer dichter an Mir am Sein,loslassen, sich neu zu erfinden, über sich lachen können, wissen, dass es kein Maß gibt dies zu messen, dass gesellschaftliche Normen da überhaupt nicht greifen können, dass Du darin ganz herrlich alleine bist.Es auszuhalten, dass keine Schule und kein Kind Dein tolles Angebot braucht.Dass keine Stadt kein Land, kein Bund Dir die Gelder gibt für Dein Experiment. Auch das gehört dazu.Dann mußt Du noch kreativer werden und Deine Jobs neu erfinden, oder jemanden von der Qualität Deiner Arbeit überzeugen.Dann lernst Du wie Organisation funktioniert, was Du da alles tun und leisten darfst.Und so geht es endlos weiter.
Dann stehen die da draußen und beneiden Dich um Deine künstlerische Freiheit. Das ist echt auch was Tolles.
Oder sie sind empört, dass Du Dich nicht an ihre Forderungen anpasst: z.B. tanz mal ein bißchen zu diesem Kongress für null Geld,oder: deine Arbeit, dein Tanzen gefällt mir nicht, ich möchte es so und so haben......oder: warum kannst Du nicht mal wie die Anderen tun? Warum darf ich nicht auch mitmachen?Egal was es ist. Die Selbstbestimmung und die Schöpfung ist das, was ich habe. So ist das nun mal eben.Wers versuchen will, kann es ja gerne tun!!Jawohl jeder, jede und Alle in jedem Moment bitte!Im Juwelierladen und im Schustergeschäft, das ist Joseph Beuys mit "Jeder Mensch ist ein Künstler".Glaubt vielleicht noch irgend jemand, dass dazu Bilder gemalt oder Tänze gemacht werden müssen?Dass Dazu das Theater nötig ist?Nein, es ist vollkommen überflüssig.  (Vielleicht hat die Eine oder Andere vielleicht einen Darstellungsdrang, ja ....)Der Tänzer tanzt eben, weil es seine Kunst ist, das ist Alles.Schließlich ist es genauso wertvoll, wie eine Mutter, die ihr Kind erzieht, oder sonst was.Was ich der Gesellschaft gebe, sind die Früchte meiner Arbeit, es gibt ihr Selbstbestimmung, Mut, eine wilde Freude, Freiheit, Lust am Tanzen, Selbsterfahrung, Freiheit, usw. galatea 20.3. 06 das Tagebuch schreibt sich gerade nicht.Ich habe 2 neue Projekte: Coop F.Luxus rollt in Ulm, und Teazerramonie in München hat neue Besetzung. Fortbildung Tanz an Schulen in München an der TU im Olympiagelände phantastisch, neue Freundschaft mit Choereografin und Regiseurin H., die ich noch aus Studienzeiten kenne. Wir reden die Nächte durch, unsere alten Meisterlehrer, die ganze Amsterdammer und New Yorker Szene,.... ich unterrichte Göttinnen, und neue Gruppe in Kempten, dazwischen einige schamanischen Rituale für mich selbst.Die Energie der Kali, der Durgha, greift durch: abschneiden, das Schwert fallen lassen links und rechts fallen die unnötigen Dinge weg, entscheiden. Das fällt mir schwer. Nein und ja sagen mit gleicher Kraft. Dann noch Wohnungssuche, Noga kommt nach Deutschland im Sommer, Tanzarbeitssuche, und dann war ich auch noch richtig krank. Kein Wunder. Die Homepage sollte ich umgestalten, ...huuuch. galatea 26.2. 2006 mir summt der Kopf vom Autofahren und ich habe mir die Mega - Performance- Tanz- Video- Oberdröhnung gegeben.2 Tage lang.Ich kam gar nicht mehr raus aus dem Schuppen.Eine Art Bahnhof des gesamten neuen Tanzschaffens in Deutschland, Ding Dongs und Performances in 5 Hallen Tag und Nacht, lange Hallen und Gänge voller Menschen, allesamt Künstler, fast epidemisch.Foren, Gespräche, die ganz Dicken aus Wien, Frankfurt, Dresden, Berlin, ect alle Da!! Du siehst sie den ganzen Tag lang hörst sie reden.Das Grundgefühl: ich habe Arbeiten gesehen, die ich 10 Jahre lang verpasst hatte, und wußte dennoch, wie sie sein würden.Eine große Freude ein  paar meiner alten Kollegen in Ihrer jetzigen Kunstform zu sehen.Info rein in die Büchse ohne Ende, ich bin so vollgestopft, mein Hirn tickt nicht mehr ganz richtig.
Ich hatte keine Tickets und bin trotz ausverkaufter Vorstellungen überall reingekommen. Das Team dort hat sich sehr viel Mühe gegeben. Absoluter Kunst - Tramp.Überhaupt ist der Laden ( Theaterhaus Stuttgart) gut, wie schon früher festgestellt. Man ruft sogar Autofahrer/parker auf ihr Licht auszuschalten, es ist wirklich wie in einem Flugplatz/Bahnhof zugegangen.Leider konnte ich das Aufnahmegrät nicht in Gang bringen, shit.Manche Arbeiten sehr gut. Meine Favoriten Thomas Lehmen, Isabell Schad, Eszter Salamon, Jochen Roller, Martin Nachbar, Xavier le Roy.Die movements für Lachenmann außerordentlich. Habe nie dergleichen gesehen. Phantastisch.Könnte bestimmt 3 Sunden ohne Punkt und Komma über das Alles reden.Hoffe ich bin zur morgigen Probe in München wieder auf dem Teppich.
galatea 12.2. Workshop Rene Schmalz : neben allen Übungen und Körpertechniken, diesmal schon die Konfrontation mit dem "Nichts" .:Jenseits der Muster, des Alters, des Selbst, der Kultur, der esotherischen oder religiösen Überzeugengen oder Konzepte, da gibt es dann auch keine Chakren mehr, das interessiert dann alles nicht mehr. Jenseits all dessen was im Aussen Bestätigung sucht, jenseits allen ständigen Hungers nach Anerkennung, Macht, Sex, Essen egal was, wenn es dies alles nicht mehr gibt, was treibt dann die Bewegung an, wo tritt die Energie in den Körper ein, und wo tritt sie aus! Eindruck und Ausdruck. In welchen Löchern tritt diese seelische Energie ein, wie macht sei sich bemerkbar, wie drückt sie sich aus? Nein, nicht von der Idee oder den Bildchen im Kopf, wie kann Körper und Geist eins werden im Jetzt. Wie kann ich meine Essenz berühren,90% der Menschen berühren sie niemals, da ist immer mind: das Haus, die Arbeit, das Geld, die endlosen Wünsche erfüllt oder unerfüllt. Die Ängste die Sorgen, der Hunger nach Glück, die endlose Jagd, das immerwährende Rad. Wie schrecklich langweilig! Diesen Mind ( conceptional thinking) loslassen ist wie sehr tief fallen, fallen, fallen, nicht wissen was da kommt. Wenn man es nie tut, kann, darf und wird man es zumindest beim Sterben erleben. ( Das probieren wir dann aus!)Leben und Tod, die Lebenden und die Toten sind teil des Tanzes, Kazuo Ohno: es gibt keinen Tanz alleine….er nimmt immer alle hungrigen Geister mit und führt sie auf einem Roß im Universum spazieren. Das Kosmische, Die Erde, Existenz aller Lebewesen, Leben und Tod kommen unweigerlich in diese Arbeit hinein. Obwohl ich kein Butoh - Fan bin, beginnt etwas tief in mir zu arbeiten, ich kann es nur durch Rene`s Worte und Leitung erreichen.Er ist ein formloser Lehrer, er unterrichtet rein geistig, sein künstlerisches Material ist der Körper. Energie rein in die leere Büchse….Kein Wunder dass da alle Sicherungen durchbrennen. Eine Explosion und Eruption meines Potentials und meiner Lust. Gleichzeitig viele Fragen und Herausforderungen, die nach Lösung förmlich schreien.Morgen Proben München, und so weiter, ich bin hundemüde.galatea 7..3.2006 nach den Proben immer noch die Montagsgespräche in München. Diesmal wieder Ulli Schägger über La Monte Young. http://www.regenbogenstadl.de/ . Unglaubliches Fachwissen. Leider kapiere ich die Pythagoreische Harmonielehre noch immer nicht. Ich fahre immer mit dem NachtZug (nach Amsterdam) bin nach 24.00 Uhr in Ulm, und laufe durch menschleere Innenstadt im Schneegestöber.Ein Betrunkener reicher junger Mann spricht mich an, er braucht Geld für ein Taxi, zückt Pass und alles, ich nehme ihn mit in meine Wohnung, weil ich keinen Pfennig bei mir habe. Er beteuert,dass er ja reich, seine Onkels von Staufenbergs und was auch immer, ich finde nur einen 50 Euro Schein, den ich ihm gebe. Nein, er will kein Taxi, will erst noch essen. Als ich ihn das bürgerliche Linoleumtreppenhaus hinunter begleite, wird er am Handy angerufen: nein er hätte sich der Security entzogen, und überhaupt keine Lust, man solle ihn in Ruhe lassen,er sei erst gerade aus Spanien angekommen, ein Frau habe ihm gerade geholfen, ect. ect. In seiner Brieftasche sind also Massenweise Kreditkarten, und das Handy hat er ja auch, warum muß so eine abgestrapste Künstlerin von der Straße ihm helfen?? Na ja, mit Betrunkenen ist nicht gut diskuttieren, ich erinnere ihn immer wieder, dass er nach Hause wollte, er beteuert die Rückgabe des Geldes und viel mehr - Kreuzfahrten in der Karibik und weiß ich was. Ich sage: das besprechen wir alles, wenn Sie wieder nüchtern sind. Ich muß mich des öfteren küssen lassen, bis er aus dem Haus ist. Was war denn das nu wieder? Heute mittag habe ich angerufen auf seinem Handy und gesagt: ich wollte mich nur vergewissern, dass das kein Traum war...Sie erinnern sich gestern....ja er erinnert sich, ist hörbar noch verschlafen, ich denke ja wird schon o.k. gehen mit dem Geld. Ich war mir nicht sicher, ob er total verrückt oder weiss ich was war. Handelte nur aus dem Bauch heraus. Keinerlei Angst übrigens. Kann gut sein ich kriege die Moneten verzinst zurück. Leben wie die Lilien auf dem Felde, die Vögel ect. Was für ein Theater immer dieses Geld! dabei ist es nur ein Papierschein, der unser ganzes Leben regieren kann. Ich weiß das nur zu gut. erste Texte for tea zerr a moniiee:Die Ansage im EC nach Klagenfurt in München ist ein Ohrenschmaus, mit Politessen ist nicht gut Kirschen essen, einfach biestig und gemein, super unhöflich, was Sie daran bloß finden, vielleicht das Ausleben von Sadochismus, es muß irgendwie Lust bereiten. Geschenkbänchen waschen und trocknen, die Heizung wohlig warm auf 24 Grad, Äpfel mit Brot essen, eine ganze Badewanne voll Wasser, welch ein Luxus, Handschuhe für 1 Euro, ob man das kaufen darf, ist es schon ein Verbrechen? Beim Snowboarden fallen und rutschen, wie ein torkelnder Pinguin, fliegen, winzig glitzernder Schneestaub im Sonnenlicht bis 10 Meter Höhe, gestreutes flaches Licht ein kleiner Regenbogen mitten am Himmel, das gibt’s ja gar nicht. Schillerend, zo moi, dat heb ik nooit verwacht, nei het hooft echt niet, het was geweldig, en Machandelboom,später die Mesostiks von Cage im Raucherabtei, 11.30, 10, 5,7, 13, 4, 101, 06, auch die 7,die Augen der Filmschauspielerin, morgen ist ja auch noch ein Tag, nein entartet sind wir nicht, was ist der Code, gute israelische und palästinensische Filmemacher, …………das Hypnotische von Wintersonnenlicht auf geschlossenen AUGENLIEDERN im schnell fahrenden Zug, Stoboskop -Effekt, eine kataleptische Brücke – frisch duftende Wäsche, Bratäpfel, Vanille, die Asche ist ein gutes Material, Zahnpasta auch, Milch und Tee. Steine, Knochen, Moos, Geld – auch ganz wunderbar. Die Träume morgens immer aufschreiben, 1 Seite aus dem Buch lesen. Niederwerfungen, Dankbarkeit, KLAR, die Klügste, die Schönste, die Intelligenteste, noch nie waren Frauen so respektiert wie heute. Ich bin der Zwetschgenkuchen auf Maisgriesboden aus ausschließlich süsser Butter! Rote steile Gibeldächer der Stadt vor meinen Fenstern, kenne die Silouette, innen frische Tonfiguren und Fernseher. Manchmal so gut alleine zu sein. Jetzt ist die Milch schon verschüttet. Sich mit den Ahnen verbinden, sich versöhnen, Kraft holen die ganze lange Linie hinunter. Der Sport wird Sie ablenken, haben Sie etwa dagegen? Töne hören überall, das Ohr entwickeln, vom Ohr tanzen, mit dem Knie denken, Butter in Luftpumpen, heisse Luft, Ost, West, Nord, Süd. Ich habe keinen Pfennig mehr auf meinem Konto, und mein Kühlschrank ist auch leer. Jede Form der Wahrnehmung eine Reflektion des Selbst, auch die Natur: rund eckig, weit, verästelt, Groß, borkig, gallertig, Schluchten und Berghöhen, Eis, Baum, Blatt, naß.Seelische Beobachtungen in der Natur, auch in der Stadt möglich. Diggi dadadumda.Erhaben, ruhig, dramatisch, verschlungen. Monden. Feuer, Eis, Holz, Asche.Die Flammen züngeln und lechzen sind nicht am Holz, Transformation, Hitze, Flamme. Eine sichere Alterversorgung? jeder Mensch ist ein Künstler, die Fähigkeiten bilden sich Organe, Heidegger.galatea 3.2. 2006 war endlich im Stadthaus in der Ausstellung : europäische Frauen. Sie ist famos. Mir liefen Schauer über den Rücken, so viele tolle Frauen, so gut und schön dargestellt. Ich war einfach berührt. Eine mächtige Präsenz dort, die Mut macht, die eine wunderbare Vielfalt zeigt und inspiriert. Liebe Ulmerinnen - beim shoppen unbedingt mal vorbeischauen, es lohnt sich für jederfrau. Und frau kommt auf neue Gedanken. Außer Büroarbeit und Sonne nicht viel Neues. galatea 2.2. 2006 das Emu ( experimentelle Musik Ulm) Protokoll, hier der Musikausschnitt hörenswert! das Protokoll vom Do2feb06 ist unter: http://www.uni-ulm.de/uni/intgruppen/muwe/emu/protokoll2006/2feb06.htm  
Die entstandene Musik mit Isoldes Stimme ist seltsam gut geworden: http://www.uni-lm.de/uni/intgruppen/muwe/emu/protokoll2006/musik/
und dort der Musikausschnitt 2feb06.mp3 mit 3:40 min und 1,3 MB. ( Dieter Trüstedt)
Es ist unfassbar, was bei soviel Chaos rauskommt. Natürlich liegt das daran, dass darunterliegend jahrelange Arbeit von Dieter kontinuierlich in die Prosesse einfließt, und ein paar langjährige Emus,ein paar Technikfreaks, Musiker usw. mit viel Talent werkeln und das Chaos zulassen, obwohl wahrscheinlcih alle von uns schon oft dachten, was machen wir hier eigentlich, können wir nicht endlich mit mehr Struktur arbeiten? Ich habe inzwischen schon einiges geputzt, und versuche im Büro hinterherzukommen. Leider viele unerwartete Rechnungen. Wie soll frau das nur schaffen? Na ja, wir haben ja die Musik und die Kunst, die Sonne scheint!! So viele Ideen und Lüste.
galatea 28.1. 2006 Ich war Putzmittel einkaufen: nachdem nichts im Haus,habe ich es auf sage und schreibe 12 Flaschen gebracht : Glasreiniger, Abflussreiniger, Badreiniger, Essigreiniger, Multispray, destilliertes Wasser, Teppichbodenspray, Imprägnierspray, 2x Waschmittel, Weichspüler! Ob das schon unter shopping- sucht rangiert?Unglaublich, jetzt muß es nur noch haushaltlich verwaltet werden. Ich wollte eigentlich nur noch putzen, aber dann war Computerhilfe Markus da, dann ein paar mails, und schon ist es 9.00 uhr abends. Himmel! Morgens Gitarrenstunde bei Isolde, ist einfach klasse. Ich kann das gut verstehen, die Einkaufssüchtigen. Wie soll frau durch dieses Megawarenangebot gehen, ohne tausend Dinge zu finden, die sie brauchen könnte! Das geht mir auch so, ich bin nur nicht gefärdet, weil ich meistens in Arbeit aufgehoben bin, eh kein Geld habe, und vor allem mit so anderen Inhalten beschäftigt bin. Aber wehe Du hast nur den Konsum- da ist der Anreiz endlos. Wie in einer Einfachkeit leben, die Befreiung bedeutet, Unabhängigkeit, mit dem was wirklich Notwendig ist versorgt sein, und damit Leben gestalten! Gott sei Dank ist bei Noga kein Luxus, und sie geht mit einfachen Dingen und Bildung! Der größte Schatz meiner Meinung nach. Tanz an Schulen, jetzt die Neuoffensive für mich in Ulm, ins sinnvolle Tun und Gestalten gehen. Die Gefahr der Wohlstandverwahrlosung sehe ich sehr stark, vor allem für junge Menschen. Jetzt kann ich nur noch ganz leise putzen, weil die Nachbarn unter mir alles hören, na ja....hier die Putzhilfen im Bild: Teppichschaum erschaftt Landschaften...Galatea 25.1.2006 Winterschlussverkauf - doch noch eine Skijacke? Snowboard fahren gehen? Kann mich für nix entscheiden und fühle mich zu verlumpt, um in die Läden zu gehen. Muß für Noga mein Leben beschreiben - Stammbaumforschung in der Schule. Auch gemacht. Kochen etwas köstliches, die reinste Alchemie. Nur schade immer nur für sich selber. Gitarrenstunde bei Isolde - ein Superluxus, es macht soo Spaß sich mit Tönen zu beschäftigen und einen Lehrer zu haben. Das Gute: wir tauschen Angebote: ich reise für Sie oder gebe Körperunterricht. Famos phantastisch. Sich selbst was zu geben, was man schon lange wollte, es einfach tun. Coop F. Luxus soll auf den Weg kommen, eine experimentelle Tanz-und Performance Gruppe. In München mit Mona beginne ich unser neues Stück: " Tea Ceremony". Weniger Denken, mehr tun. Dieses Jahr scheint mir eine Auseinandersetzung mit inneren Strukturen, für mich viel leichter als der Kampf im Aussen.Galatea 22.1. 2006 workshop bei Rene Schmalz in Ulm: 2 Tage nur input erster Sahne, ein Genuß. Vieles in mir verband sich, Einsichten, Neues, Altes,sich selbst erkennen im Spiegel der Anderen: wachsen, wachsen, wachsen, tun, tun, tun, rot rot,rot. Themen: Chaos, Struktur, Wandlung, mein Urthema, Knochen, Blut, non thinking, immer das Denken austricksen, mit dem Ohr denken und lauschen, wie denkt der Körper, Vorgefasstes und Idee weglassen. Seine Methodik aus dem Zen und Butoh ist gut durchgearbeitet in ihm selbst und hat nichts Aufgesetztes. Bestärkung für mich meine eigenen künstlerische Wege zu gehen, Wiedererkennen, ganz zu Hause sein bei sich.Non linear thinking, direktes Erleben, Material aus dem Kosmos, Urschleim, Weltall, gute Körperbilder ( imagination). Führen und Lenken der Konzentration, auch wenn man sich nicht mehr auskennt, excellente Arbeit. Suchtpotential, das möchte ich Tag und Nacht machen.....besonders: Rene`s Sprachgebrauch und Assoziationen.........Danke Rene. Galatea 18.1.2006 der "ngo" text macht die Runde :"Kunst und Geld   -   6 Thesen über Kultursponsoring und Kulturpolitik".Da ist eine wissenende Frau - z.B. Mona - - - und ihr Wissen und Können wird von der Gesellschaft nicht abgefragt, gefordert, gebraucht. Was soll das?Lieber gibt man ihr minderwertige Arbeit ....Wir hatten vor einigen Monaten im Auditorium darüber gesprochen. Das gilt natürlich auch für Ursula, für Dieter etc.  Der Artikel beschäftigt sich vor allem mit dem "immer schärfer werdenden Kampf um die Aneignung von Existenzsicherungsmitteln" unter den Künstlern, Intellektuellen etc.."
Deutschland leistet es sich, hoch ausgebildete und intelligente Menschen mit ihren künstlerischen, literarischen oder sonstwie geistigen .... Arbeiten allein zu lassen, diese kulturellen Fähigkeiten nicht zu nutzen.
(Überversorgung mit Standard-Konsum ist scheinbar politisch wichtiger.)
 
Wie können wir unseren Kultusminister Goppel davon überzeugen, dass es seinem Land gut anstünde auch auf dem Gebiet der (hohen) Kultur an der Spitze in Deutschland zu stehen. 
 
Der Vortrag von Michael Hirsch schlägt eine Grundsicherung für alle freien Künstler etc. vor - keine Almosen, sondern notwendige Finanzierung für freie geistige Leistungen.
 
Mir kommt der Begriff "ngo" non-governmental organisation in den Sinn,wenn ich an die freie Kunstszene denke - Kunst, Musik, Tanz, Theater, Literatur etc.
 
Unter NGO "Nichtregierungsorganisation"  versteht man prinzipiell jeden auf gewisse Dauer organisierten Zusammenschluss von Menschen, der nicht gewinnorientiert ist, nicht von staatlichen Stellen organisiert oder abhängig ist und auf freiwilliger Basis Aktivitäten setzt.http://de.wikipedia.org/wiki/Nichtregierungsorganisation
Galatea 16.01. 2006 Verschiedene Kurse, die Emu ist super-creativ,(siehe Protokoll Dieter Trüstedt, also ohne diese Protokolle wäre die Gleichzeitigkeit der Prozesse und Bündelung in Machbares undenkbar! für inspiration also: www.uni-ulm.de/uni/intgruppen/muwe/emu/protokoll2006/12jan06.htmneue Anfänge, z.B ein Stück mit Mona in der Luise37 in München. Ulm mit Tanz nach wie vor mau. Trotzdem eine experimentelle Gruppe aufbauen?? Ich spüre die stärker werdende Sonne, alles schält sich aus der Dezember Dunkelheit. Die Rauhnächte und die Zeit der Einkehr, die Auszeit, die Geisterzeit sind vorbei. Ich hatte eine intensive Sitzung mit E. (seine Connection: Delphine, Engel, Zwerge) und neuem Freund aus unserer schamanischen Gruppe, wir haben via Steine meine Familiengeschichten gestellt. Es war überraschend, frappierend und sehr heilsam.Die Steine begannen ihre eigene Sprache zu sprechen. Ich gewann neue Sicht auf meine israelische Kleinfamilie. Es ist berührend, wieviele kosmische Kräfte und Mächte mithelfen, die Dinge zu lösen, falls frau sich nur an sie wendet! Hier das Bild, das wahrscheinlich nur zu mir spricht, aber eh auch so schön ist..... Galatea 13.01.2006 eine kleine Geldgeschichte, die mir von Clemens zukam: Eine schöne Geschichte über Herrn Müller

Das hier, das ist der Herr Müller. Der Herr Müller kommt aus Aretsried, das
liegt in Bayern, also ganz im Süden.
Der Herr Müller ist ein Unternehmer und das, was in den Fabriken von Herrn
Müller hergestellt wird, habt ihr sicher alle schon mal gesehen, wenn ihr
im Supermarkt wart. Der Herr Müller stellt nämlich lauter Sachen her, die
aus Milch gemacht werden. Naja, eigentlich stellen die Kühe die Milch her,
aber der Herr Müller verpackt sie schön und sorgt dafür, daß sie in den
Supermarkt kommen, wo ihr sie dann kaufen könnt.
Die Sachen, die der Herr Müller herstellt sind so gut, daß sogar der Herr
Bohlen dafür Werbung gemacht hat.
Weil der Herr Müller ein Unternehmer ist, hat er sich gedacht, er
unternimmt mal was und baut eine neue Fabrik. Und zwar baut er sie in
Sachsen, das ist ganz im Osten.
Eigentlich braucht niemand eine neue Milchfabrik, weil es schon viel zu
viele davon gibt, und diese viel zu viele Milchprodukte produzieren, aber
der Herr Müller hat sie trotzdem gebaut.
Und weil die Leute in Sachsen ganz arm sind und keine Arbeitsplätze haben,
unterstützt der Staat den Bau neuer Fabriken mit Geld.
Arbeitsplätze hat man nämlich im Gegensatz zu Milchprodukten nie genug.
Also hat der Herr Müller einen Antrag ausgefüllt, ihn zur Post gebracht und
abgeschickt.

Ein paar Tage später haben ihm dann das Land Sachsen und die Herren von der
Europäischen Union in Brüssel einen Scheck über 70 Millionen Euro
geschickt.
70 Millionen, das ist eine Zahl mit sieben Nullen, also ganz viel Geld.
Viel mehr, als in euer Sparschwein passt.
Der Herr Müller hat also seine neue Fabrik gebaut und 158 Leute
eingestellt. Hurra, Herr Müller.
Nachdem die neue Fabrik von Herrn Müller nun ganz viele Milchprodukte
hergestellt hat, hat er gemerkt, daß er sie gar nicht verkaufen kann, denn
es gibt ja viel zu viele Fabriken und Milchprodukte.
Naja, eigentlich hat er das schon vorher gewußt, auch die Herren vom Land
Sachsen und der Europäischen Union haben das gewußt, es ist nämlich kein
Geheimnis. Das Geld haben sie ihm trotzdem gegeben.
Ist ja nicht ihr Geld, sondern eures. Klingt komisch, ist aber so.
Also was hat er gemacht, der Herr Müller? In Niedersachsen, das ist
ziemlich weit im Norden, hat der Herr Müller auch eine Fabrik.
Die steht da schon seit 85 Jahren und irgendwann hatte der Herr Müller sie
gekauft.
Weil er jetzt die schöne neue Fabrik in Sachsen hatte, hat der Herr Müller
die alte Fabrik in Niedersachsen nicht mehr gebraucht, er hat sie
geschlossen und 175 Menschen haben ihre Arbeit verloren.

Wenn ihr in der Schule gut aufgepasst habt, dann habt ihr sicher schon
gemerkt, daß der Herr Müller 17 Arbeitsplätze weniger geschaffen hat, als
er abgebaut hat. Dafür hat er 70 Millionen Euro bekommen.
Wenn ihr jetzt die 70 Millionen durch 17 teilt, dafür könnt ihr ruhig einen
Taschenrechner nehmen, dann wißt ihr, daß der Herr Müller für jeden
vernichteten Arbeitsplatz über 4 Millionen Euro bekommen hat.

Da lacht er, der Herr Müller. Natürlich nur, wenn niemand hinsieht.
Ansonsten guckt er ganz traurig und erzählt jedem, wie schlecht es ihm
geht. Aber der Herr Müller sitzt nicht nur rum, sondern er sorgt auch dafür, daß
es ihm besser geht. Er ist nämlich sparsam, der Herr Müller.
Sicher kennt ihr die Becher, in denen früher die Milch von Herrn Müller
verkauft wurden. Die schmeckt gut und es passten 500 ml rein, das ist ein
halber Liter. Seit einiger Zeit verkauft der Herr Müller seine Milch aber
in lustigen Flaschen, nicht mehr in Bechern.
Die sind praktisch, weil man sie wieder verschließen kann und sehen hübsch
aus. Allerdings sind nur noch 400 ml drin, sie kosten aber dasselbe. Da
spart er was, der Herr Müller. Und sparen ist eine Tugend, das wissen wir
alle.
Wenn ihr jetzt fragt, warum solche ekelhaften Schmarotzer wie der Herr
Müller nicht einfach an den nächsten Baum gehängt werden, dann muß Ich euch
sagen, daß man so etwas einfach nicht tut.
Wenn ihr aber das nächste mal im Supermarkt seid, dann laßt doch einfach
die Sachen vom Herrn Müller im Regal stehen und kauft die Sachen, die
daneben stehen. Die schmecken genauso gut, sind meistens billiger und
werden vielleicht von einem Unternehmer hergestellt, für den der Begriff
"soziale Verantwortung" noch eine Bedeutung hat. Galatea 09.01.2006 Heute fühle ich mich alleine. Texten, Computer, also los gehts. Selbst der Kontakt mit Ämtern ist mir heute angenehm. Stimmen am Telephon. Also wie geht es weiter hinein in das Leben?? Erst mal Aufgaben erfüllen , mich um Alles kümmern, neue Ausbildungen, neue Kurse, Kontakte machen. Das Leben wird mich nicht im Stich lassen, solange ich selbst dran, drin, bei mir bleibe. Schuh schuh ihr ollen Ängste!! Ein Register anlegen für Tanzthemen,das starte ich jetzt , Gitarrenunterricht, Pilates, wird für 2006 organisiert. 2 Stunden Büro und Aquise täglich ect, ect. genug zu tun. in 2006 auch das neue Haus und ein Partner angesagt. Mal sehen, was passiert. Meine Hauptarbeit liegt im Diszipin erlernen, strukturieren und entscheiden. Der Kristall und die schamanische Arbeit werden mir dabei helfen. Mich selbst ernst nehmen und bemuttern, meine Pflänzchen gießen. Das Netzwek in Ulm/München ist stärker geworden. Ich habe bessere Startpositionen als zuvor. Also denn mit frischem Mut nach 2006. Chaos -Bewegung - Form.Galatea 8.1.2006 Improvisation im Freispiel mit Jazzern und Tänzerin. Ich empfinde die Arbeit als grob und ungefähr. Natürlich müssen wir schnell Strukturen finden, Ursula 2 ist auf Hochdampf und hat viele Ideen. Ich laufe sofort an der Klippe der klassisch modern trainierten Tänzerin auf, und finde ich habe kein Interesse. das Problem liegt hauptsächlich in der Begegnung, die dann schauspielerhaft wird oder soziale Muster benennt, oder in eine Art des Ausdrucks geht, der mich hemmt. Wie sehr fehlen mir meine Israelischen Movement Kollegen!! Amos feiner Geschmack, seine Art Position zu beziehen. Am Abend dann alles doch ganz spannend mit den üblichen zu erwartenden Fehlern. Harte Kritik von guter Beobachterin an meiner Person: ich würde den Kontakt scheuen mich nicht einlassen. Sie kann sich gar nicht mehr einkriegen. Ich denke dafür brauche ich die Sicherheit einer Sprache in der Improvisation, die mich nicht zu Plattitüden zwingt. Sonst bin ich lieber in Movement, dort ist Substanz. Die Frage bleibt, wie mit all diesen Problemen umzugehen ist. Mir wird auch klar, dass Ihre Sicht von Ihrer Erwartung kommt, die ganz und gar nicht die Meine ist, obwohl an der Kritik für mich viel klar wird und ich davon lerne.Gut war auf jeden Fall den Raum, die Tänzerin, Die Musiker kennenzulernen und zu arbeiten. Im Angesicht der Diaspora Ulm ist es so wichtig Dinge zu tun, etwas auszuprobieren. Die Musiker waren sehr o.k. und spielten gutes Material. Danke an Reinhard Köhler für seine Unermüdlichkeit und Fähigkeit, seinen Mut solche Rahmen zu creiieren. Galatea 7.1. 2006 Die Percht in Kissendorf mit Doris. Wunderbar. Eine geeinte Frauenenergie, jede taucht in Ihren Prozess ein. Das Spinnen ist der Focus, der Alles zusammenhält, alle Aspekte der Percht schon beinhaltet. Spinnstube, Lichterstube, Tanzen, alles läuft rund und ist erfüllend .Galatea 6.1. 2006 Dreikönig, der Perchtentag. Mein letzter Tag des "Nichtstuns", langsam rüste ich mich wieder dem Beruf, den Telephonaten, den Aktionen ins Auge zu sehen.Es ist ewig nebelig in Ulm. Bisschen Lesen aufräumen, alle Musik zum workshop aussuchen ( immerhin 3 Stunden) Ich gönne mir noch Sauna. Freue mich, dass der 1. Aktionstag ein Perchtworkshop ist!! Zwischen Weihnachten und 3 König alle Arbeit ruhen zu lassen erlebe ich zum ersten Mal so.Das will ich nun weiterhin so halten. Die Verbindung zu den Sternen und Lichtkräften ist in diesen Tagen durchlässig. Galatea 4.01.2006 Die Tage auf der Hütte sind herrlich. Stubenmusik unserer eigenen Art im Tag bei Schneegstöber raus. Einen Abend gehe ich lange allein rodeln. Möchte die Raunächte und die Percht etwas spüren, ausserdem brauche ich mehr Auslauf. Am letzten Tag dann einmal ganz hoch. Ich scheuche Dieter und sie ins benachbarte Skigebiet Golm, es ist eine Abenteuerfahrt. Die Andern sind gemütlich an der Hütte, sie haben mehr Tage zur Verfügung.Noga schlägt sich tapfer. Oben dann die Belohnung, wir sind über einem Wolkenmeer im Sonnenschein. Die Pisten gut aber total bevölkert, die Snowboarder rauschen wie Heuschreckenschwärme vorbei. Die Karten inzwischen alle digital, feudale Lifte, oben Sonnenterrassen und Housemusic Bars. Ich spüre, wie sehr mir das Skifahren Spaß macht, viele Juchzer und Energie draußen zu sein. Abends mit Hilfe von Hannes abfahren mit Ski und Gepäck zum Auto nach Ulm zum Flugzeug.
galatea 1.1 2006 Neujahr!! Beginnt sehr eilig, da mit Kater zu spät aufgewacht. Skier, und Essen und weiß ich was ins Auto, Noga hilft kräftig mit, Levannah aus Amsterdam, schläft noch auf dem Sofa und wird angehalten sich rauszuhalten! Wir schaffen es sehr schnell, zusammen geht alles leichter.Tschüsschen, Küsschen, ja es war toll mit Dir Sivester zu feiern, mit Dieter im Auto sehr witzige endlose Unterhaltung, Noga hat ihn nach hinten zum Gepäck verbannt, sie sitzt vorne, Professor Trüstedt hat nix einzuwenden. Abends mit Schneeketten, Skibob , halsbrecherisch- diese Bergleute sind daran gewöhnt, aber die Flachländer! schließlich alle Mann und Gepäck oben. Es ist wunderbar. Ja hier sein. 5 Kinder, 5 Erwachsene, eine Luxushütte mit prima Ofen Meterweise Pulverstaubschnee, ein Marillenschnaps zum Einstand, Griaß Di, sagen die Leute zu Einem, egal welches Alter, und Passt scho! Schon ist alles nur noch Kleider, Wärme, Schnee, Luft, Holz, Schlitten,Stille,Kochen. Um 9.00 sind alle Erwachsenen nur noch fähig in die Schneewittchenbettchen zu fallen. Ich schlafe wie eine Stein unter Schneehauben im Dunkeln, wie eingegraben. Die Kinder hocken mit notebooks oder anderen modernen Gadgets noch lange in den Betten - Gott sei Dank nicht in Unseren! Wie schnell sich die Welt in 100 Jahren verändert hat. Dickes Danke an Isolde, die uns alle hierhin verführt hat ins Montafon.

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